Geschäftsordnung


 

Diese Geschäftsordnung ist nach dem Schülerratssitzung vom 26.11.2014 im Punkt Schülerratssitzungen nicht mehr aktuell, sie wird demnächst aktualisiert.


 

Geschäftsordnung der Schülervertretung des Ratsgymnasiums Osnabrück

 

  1. Wahlen und Konstituierung

1.1 Wahlen

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      1. Die Schülervertretung ist, gemäß dem Rhythmus anderer Organe (wie z.B. des Stadtschülerrates), im Zweijahres-Abstand am Ende des 1. Halbjahres in einer gleichen, allgemeinen, geheimen, unmittelbaren und freien Wahl von der Schülerschaft zu wählen. Jeder Schüler hat die Möglichkeit der Enthaltung.

      2. Die Wahl findet in Form einer kombinierten Listen- und Personenwahl statt. Die Größe der Liste beträgt zwischen 4 und 8 Schülern, 8 Schüler können unabhängig von der Liste mit Einzelmandaten in die SV gewählt werden. Insgesamt werden also maximal 16 SV-Mitglieder gewählt. Diese 16 Vertreter sind mit dem Schülerratssprecher und dem stellvertretenden Schülerratssprecher in der Gesamtkonferenz durch ihre Wahl automatisch stimmberechtigt und bilden die 18-köpfige Schülervertretung in der Gesamtkonferenz.

      3. Die Einberufung des Wahlkomitees zur Wahl der SV obliegt der Schulleitung.

      4. Die Kandidaten müssen sich der Schülerschaft in geeigneter Form vorstellen.


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    1. Konstituierung

      1. Die SV-BeratungslehrerInnen berufen die erste Sitzung der Schülervertretung ein. Die SV wählt nach der Wahl aus ihrer Mitte zwei SV-SprecherInnen mit einfacher Mehrheit in einem Wahldurchgang. Wünschenswert ist die Partizipation beider Geschlechter. Wählbar sind alle anwesenden SchülerInnen der SV. Geleitet wird die Wahl durch die SV-BeratungslehrerInnen.

      2. In der ersten Schülerratssitzung eines Schuljahres werden die SV-BeratungslehrerInnen durch den Schülerrat entweder bestätigt oder auf Wunsch für den Zeitraum eines Schuljahres neu gewählt.

      3. Der Schülerrat wählt ein Mitglied und dessen Vertretung in den Stadtschülerrat.


  1. Die Arbeit der SV

    1. An den SV-Sitzungen können alle SV-Mitglieder und die BeratungslehrerInnen teilnehmen. Es wäre wünschenswert, wenn die Schülerratssprecher teilnehmen würden. Zu den entsprechenden Tagesordnungspunkten können weitere Personen eingeladen werden.

    2. Die SV-Sitzungen müssen mindestens zweimal im Monat stattfinden

    3. Die behandelten Themen in den SV-Sitzungen unterliegen der Vertraulichkeit. Die SV-Sitzungen sollen möglichst protokolliert werden.

    4. Die SV ist für die Gremienarbeit zuständig. Sie kann aus ihrer Mitte, aus dem Schülerrat oder aus der Schülerschaft VertreterInnen in schulische Gremien (z.B. Fachkonferenzen, Gesamtkonferenz etc.) delegieren. Für diese besteht Informationspflicht gegenüber der SV.

    5. Zur Finanzierung ihrer Arbeit kann die SV an die Gesamtkonferenz oder an die Schulleitung eine Etatforderung stellen.

    6. Die SV kann als Vermittler beziehungsweise als Schlichter und Beisitzer tätig werden. Sachlichkeit und Verschwiegenheit haben hierbei oberste Priorität! Es sollten möglichst „unbeteiligte“ SV-Mitglieder eingesetzt werden.


  1. Schülerrat

3.1 Allgemeines

3.1.1 Auf der ersten Schülerratssitzung eines jeden Schuljahres muss der Punkt 3 ( Schülerrat ) der SV-Geschäftsordnung verlesen, besprochen und verteilt werden.

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      1. Der Schülerrat setzt sich aus je zwei Klassen- und ProfilsprecherInnen der Klassenstufen 5-12 zusammen. Diese müssen innerhalb der ersten vier Wochen nach den Sommerferien gewählt werden.

      2. Der Schülerratssprecher und der stellvertretende Schülerratssprecher werden von dem Schülerrat gewählt. Beide Personen müssen dabei entweder Klassen- oder Profilsprecher sein.

      3. Die SV hat die Pflicht den Schülerrat von Entscheidungen der SV in Kenntnis zu setzen.

      4. Der Schülerrat kann sich von den SV-BeratungslehrerInnen unterstützen lassen.

      5. Der Schülerrat kann für bestimmte Aufgaben Ausschüsse einrichten, in denen auch Schülerinnen und Schüler mitarbeiten können, die nicht im Schülerrat sind.


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    1. Schülerratssitzungen

      1. Der/Die SchülerratssprecherIn leitet die Versammlung. Gegebenenfalls übernimmt dies die Stellvertreterin oder der Stellvertreter. Die/der SchülerratssprecherIn ruft die Tagesordnungsordnungspunkte der Reihe nach auf. Die/der SchülerratssprecherIn kann jederzeit das Wort ergreifen. Von jeder Schülerratssitzung wird ein Ergebnisprotokoll von dem Protokollanten der SV angefertigt. Dies ist auf der Homepage der SV und am SV-Brett einzusehen.

      2. Sitz und Stimme in den Schülerratssitzungen haben je zwei Klassen- und ProfilsprecherInnen der Klassenstufen 5-12. Bei Verhinderung dieser ist innerhalb der jeweiligen Klasse je ein Vertreter / eine Vertreterin zu bestimmen. Die SV und die Schülerratssprecher sind in dieser Funktion nicht stimmberechtigt haben jedoch Anwesenheitspflicht.

      3. Es wird sich durch Handzeichen zu Wort gemeldet. Die/der SchülerratssprecherIn erteilt das Wort nach der Reihenfolge der Meldungen. Die Versammlung kann auf Antrag eines Schülerrats-/ SV-Mitgliedes die Redezeit beschränken.

      4. Jedes Mitglied des Schülerrates kann Anträge stellen. Ein Antrag muss spätestens 2 Tage vor der Versammlung bei den Schülerratssprechern eingehen. Verspätet eingegangene Anträge können durch Mehrheitsbeschluss behandelt werden.

      5. Reden zur Geschäftsordnung werden bevorzugt behandelt. Sie werden mit dem Zuruf „Zur Geschäftsordnung!“ eingeleitet. Zur Geschäftsordnung sind nur folgende Anträge möglich:

  • Nichtbefassen mit einem Antrag

  • Vertagen eines Tagesordnungspunktes

  • Begrenzung der Redezeit oder Aufhebung derselben

  • Schluss der Rednerliste / Schluss der Diskussion

  • Unterbrechen oder Vertagen der Sitzung

  • Rederecht für ein Nichtmitglied des Schülerrates

  • Wiederholung einer Abstimmung (Sachbeiträge sind nicht zugelassen)

3.3.6 Nach Antrag auf Schluss der Rednerliste oder Schluss der Diskussion kann je ein Redner für und gegen einen Antrag sprechen. Danach wird abgestimmt. Hierbei sind sowohl die Klassen-/ProfilsprecherInnen als auch deren VertreterInnen mit jeweils einer Stimme stimmberechtigt.

3.3.7 Die/der SchülerratssprecherIn stellt zu Beginn der Sitzung der Zahl der stimmberechtigten Mitglieder fest. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn die Mitglieder mindestens eine Woche zuvor schriftlich eingeladen wurden. Bei der Abstimmung gilt die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Die/der SchülerratssprecherIn zählt die Ja- und Neinstimmen sowie die Enthaltungen und gibt das Ergebnis bekannt. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Bei Wahlen wird die Stimme durch Handaufheben abgegeben, wenn kein Mitglied eine geheime Wahl beantragt.


  1. Zusammenarbeit von SV-Vorstand und Schülerrat

    1. Die SV lädt in Absprache mit dem/ der SchülerratssprecherIn jährlich zu mindestens zwei Schülerratssitzungen ein.

    2. In der Gesamtkonferenz sitzen alle SV-Mitglieder, von denen 16 stimmberechtigt sind, sowie die beiden stimmberechtigten SchülerratssprecherInnen.


5. Schulvorstand

5.1 Der Schülervertreter für den Schulvorstand werden durch den Schülerrat auf der letzten Sitzung des Schülerrates vor den Sommerferien oder auf der ersten Sitzung des Schülerrates zu Beginn jeden Schuljahres gewählt.

5.2 Als SchülervertreterInnen für den Schulvorstand können alle Schülerinnen und Schüler der gesamten Schülerschaft kandidieren. Die vier KandidatenInnen mit den meisten Stimmen vertreten die Schülerschaft im Schulvorstand. Die KandidatenInnnen auf den Plätzen fünf bis acht fungieren als ständige VertreterInnen im Schulvorstand.

5.3 Die SchülervertreterInnen für den Schulvorstand werden in einer gleichen, allgemeinen, geheimen, unmittelbaren und freien Wahl vom Schülerrat gewählt.


6. Diese Geschäftsordnung tritt am Tage ihrer Annahme durch den Schülerrat des Ratsgymnasiums Osnabrück in Kraft. Sie gilt sinngemäß auch für Klassenschülerschaften, soweit keine eigenen Geschäftsordnungen vorliegen. Die Geschäftsordnung kann mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Schülerrates geändert werden.

 

Osnabrück, den 12.03.2013